Banner
Lorit.org Lorit.org
Du kommst nicht vorbei
banner
Startseite › Loriter Chroniken › Reisetagebücher › Jahr 1019 DF › Zu Besuch in der Zwillingsmark

Zu Besuch in der Zwillingsmark

 12 

Die folgende Abschrift - aus dem Tagebuch des Sofresservanten Winfried "Eisenbein" - wurde
vom Archivar Bren von Karun erstellt und ins Archiv der Akademie aufgenommen.


ir schreiben das Jahr 1019 DF am Abend des 7. Tages des Neujahrsmondes. Am 4. Tag dieses Mondes reisten Rungard, Kapau, Gunnar, Hagen und Rahab, der Einladung von Sa’id ibn Faruk ibn Souleyman ibn Lasik folgend, in die Zwillingsmark. Da Hagen und ich ebenfalls eine Einladung erhalten hatten, wurden wir als Begleitschutz für Rungard und Kapau vom Orden mitgeschickt.

Unterwegs haben wir weitere Gäste der Eisenhunde getroffen und so gingen wir das letzte Stück des Weges gemeinsam. Kurz vor dem Ziel wurden wir von einer seltsamen, magischen Kreatur angegriffen. Äußerlich sah sie wie die hiesigen Wildlinge aus. An der Taverne, die in der Einladung angegeben war, fand bei unserem Eintreffen eine Gerichtsverhandlung durch die hiesige Obrigkeit statt. Man hat einen Holzfäller aus der Umgebung zum Tode auf den Scheiterhaufen verurteilt.

Das Urteil wurde noch vor Ort vollstreckt. Wir haben uns gleich nach dem Eintreffen entschlossen nicht in die hiesige Rechtsprechung einzugreifen, insbesondere, da man uns Fragen verbat und uns hieß still dem Prozess zu folgen.

Als wir uns näher mit der Witwe und den Holzfällern aus der Umgebung, die die Taverne „Zwillingsrast“ besuchten befassten, erzählten uns diese von einem Altar in der Nähe, von dem der Hingerichtete Giselbert berichtete. Orlin und Natwin erklärten sich bereit den Altar zu suchen und wurden als Späher vorausgeschickt. 

Von da an wurden wir von Untoten angegriffen. Hagen und ich schlossen uns einer Gruppe an, die den Altar untersuche wollte. Ein Irrlicht tauchte auf und wollte uns mit aller Macht zum Altar führen. Da in unseren Herzen das Feuer Sofres so hell brennt, ließen Hagen und ich uns nicht von der Leuchterscheinung irritieren und konnten so die anderen lange genug davon abhalten kopflos hinter dem Licht herzulaufen. Auch Gunnar schien gegen den Einfluss des Wesens immun zu sein. Rungard belegte sich und die anderen daraufhin mit einem Schutz gegen den Einfluss des Lichts.
Bei der Untersuchung des Altars entdeckten wir eine Maschine, die laut der Magier durch ein magischen Horn mit Energie versorgt wurde.  

Zurück am Wirtshaus wurden wir immer wieder von den Kreaturen angegriffen, die laut Mac keine Untoten sondern eine Art Knochengolems waren. Als die Anzahl der Verletzten stieg, beschlossen wir uns in die Taverne zurück zu ziehen, da die Untoten dort nur einzeln eindringen konnten. 

Man erzählte mir, das während des Abends immer wieder Leute in tiefen Schlaf fielen. Sie alle träumten dasselbe und wurden mit einem Magier konfrontiert, der scheinbar der Urheber der Kreaturen sei. Rungard entdecke den Eingang zu einem Labor, als er Mac auf der Astralebene in einen Traum folgte. Die ersten Versuche in das Labor einzudringen schlugen fehl und wir mussten uns zurückziehen. 

Beim Decken des Rückzugs wurde ich von mehreren Kreaturen gleichzeitig angegriffen und schwer verwundet und fiel in tiefe Bewusstlosigkeit. Wie ich später erfuhr hat der Heiler Grim meine Wunden versorgt.