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Hilfe fĂŒr die Zwillingsmark

Die folgende Abschrift - aus dem Tagebuch des Sofresservanten Winfried "Eisenbein" - wurde vom Archivar Bren von Karun erstellt und ins Archiv der Akademie aufgenommen.


Wir schreiben das Jahr 1018 DF am Mittag des 13. Tages des Neujahrsmondes.

Am 5. Tag dieses Mondes fĂŒhrte Tessia Ebenmuth unsere Truppe, die sich auf einen Brief von General Krombart Sturmaxt hin in die Zwillingsmark begeben hatte, auf der letzten Etappe zu unsrem Ziel. Die Nacht war bereits hereingebrochen und es regnete.

Der Boden konnte schon kein Wasser mehr aufnehmen und so gestaltete sich der Weg recht unwegsam und wir mussten bei Fackelschein recht genau darauf achten wohin wir traten.

Tessia hatte zusammen mit dem Brief eine Karte der Gegend bekommen, damit wir das Gasthaus finden konnten, von dem aus wir operieren sollten. Unser Auftrag: Beim Aufbau einer Siedlung helfen und AufstÀndische niederschlagen. Keine Details.

Auf dem Weg zur Taverne trafen wir mehrfach auf Orks, die aus der Dunkelheit auftauchten und uns angriffen. Wir provozierten sie bewusst nicht, konnten aber eine Waffenkonfrontation nicht vermeiden. Sie griffen uns immer wieder an. Sobald wir einige von ihnen töteten zogen sie sich zurĂŒck und wir konnten dem Weg weiter folgen, bevor sie uns erneut angriffen.

An der HĂŒtte angekommen, wir waren bereits recht durchnĂ€sst, wollte uns der Wirt vorerst nicht einlassen und Tessia musste zuerst die Aufnahme der Verwundeten und dann die Unterbringung der anderen verhandeln. Hagen und ich standen Wache, entdeckten so vorzeitig die Orks und konnten Alarm schlagen. Leider dauerte es zu lange bis alle KampffĂ€higen wieder aus der Taverne im Freien waren und so mussten sie Hagen und mich schwer verwundet in Allenas und Aydens fĂ€hige HĂ€nde ĂŒbergeben.

Was in der Zwischenzeit passierte kann ich nur aus ErzÀhlungen der anderen sagen, da ich bis zum nÀchsten Morgen in der Schlafkammer geruht habe.

Es schien wohl so, dass es in der Gegend zwei rivalisierende OrkstÀmme gab, die sich immer wieder gegenseitig bekriegten. Die restliche Bevölkerung war bisher nicht von den KÀmpfen betroffen, das hatte sich allerdings geÀndert.

Wie wir im Laufe des Tages herausfanden, hatte ein OrkanfĂŒhrer aus dem Reich der Mitte die OrkstĂ€mme verbĂŒndet und mit Hilfe eines Magiers, den er mit einem magischen Zepter unterjocht hatte, hielt er die beiden StĂ€mme unter Kontrolle. Auch hatte er durch den Magier einen Golem in seinem Besitz. Der OrkanfĂŒhrer ließ uns von seinem Handlanger  ausrichten, dass er von uns verlange, dass wir sofort dorthin verschwinden sollten, woher wir gekommen waren. Außerdem sollten wir eine Hexe, die in den WĂ€ldern umherzog umbringen und ihm ihren Kopf bringen.

Leider ist mir nicht bekannt wie, allerdings fand man ein Rezept, mit dessen Hilfe man ein GebrĂ€u herstellen konnte, dass das Zepter vernichten wĂŒrde. Allena kĂŒmmerte sich also neben dem Zusammenflicken der Verwundeten auch um die Herstellung des Elixiers.

Nach einer kurzen Suche fanden wir auch die Hexe im Wald und konnten von ihr einige Zutaten bekommen. Sie wollte ihre Ruhe und hatte den Wald teilweise unter ihre Magie gebracht, wodurch die BĂ€ume reden und sich mit Orks und Menschen unterhalten konnten.

Da wir mittlerweile erkennen mussten, dass es sich nicht mehr um einen einfachen Aufstand handelte, sondern um eine mögliche Invasion aus dem Reich der Mitte, schickten wir erst zwei BotenlĂ€ufer und als diese schwer verwundet von den Orks vor die TĂŒr der Taverne geworfen wurden, einen Botenvogel los um zusĂ€tzliche Truppen aus der Hauptstadt anzufordern.

Als das GebrĂ€u fertig gestellt war, tĂŒftelte Tessia einen Schlachtplan aus und wir warfen uns, mit allem was wir hatten, dem OrkanfĂŒhrer und seinen Truppen, samt Golem, entgegen. Es gelang Rungard und Romin, mit Hilfe des Elixiers, das Zepter zu zerstören. Wir konnten den OrkhĂ€uptling und seinen Magier töten und die Orks vertreiben.

Als wir gerade dabei waren unseren Sieg zu feiern, trafen zu unserem Erstaunen die Eisenhunde ein. Sie hatten unseren Botenvogel abgefangen und waren aufgebrochen um uns zu unterstĂŒtzen.