Aufbruch zur Dunklen Mark

Hier spielt die moderierte Hauptstranggeschichte
Makyeh
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Re: Aufbruch zur Dunklen Mark

Beitrag von Makyeh » Mi 25. Mär 2009, 23:52

Im Aufsetzen zückt Makyeh sein Messer und springt blitzartig auf.

Als er jedoch merkt, dass es Skjala war, die ihn geweckt hat entspannt er sich ein bisschen... da niemand sonst in ihrem Zelt ist glaubt er nicht, dass eine akkute Bedrohung besteht... dann knieht er sich zu Skjala, die zitternd auf ihrem Feldbett sitzt.

"Skjala... alles in Ordnung? Was ist denn los?"
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Skjala Cantera
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Re: Aufbruch zur Dunklen Mark

Beitrag von Skjala Cantera » Do 26. Mär 2009, 00:04

Skjala stehen die Schweißperlen auf der Stirn. Zuerst sieht es so aus als hätte sie gar nicht gemerk, dass Makyeh sie angesprochen hat. Erst langsam scheint sie ind Wirklichkeit zurückzukehren.

"Feuer..." stammelt sie "Da war überall Feuer. Alles... ist verbrannt. Ro... Sie sind alle tot.... und ich war nicht da." "

Sie versucht sich zu beruhigen und das Zittern lässt ein wenig nach.

"Nur ein Traum... Es war nur ein Traum." Es klingt aber eher so als würde sie versuchen sich selbst von etwas zu überzeugen, von dem sie sich nicht sicher ist, ob es der Wahrheit entspricht. Und so kann sie auch die Tränen nicht mehr zurückhalten.

Schniefend verscucht sie sie mit dem Ärmel versucht wegzuwischen. Aber mitten in der Bewegung zuckt sie zurück und starrt auf ihre Handinnenfläche.

Eine dicke Brandblase ist zu sehen.
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Re: Aufbruch zur Dunklen Mark

Beitrag von Makyeh » Do 26. Mär 2009, 00:10

Makyeh erblickt die Brandblase und zuckt ein wenig zurück... wie ist das möglich??

"Warte... nichts machen, ich habe Arnika-Tinktur, die sollte das Gröbste verhindern... lass die Blase ja zu, dann geht sie in etwa 2 Tagen wahrscheinlich zurück."

Er kramt in seiner Tasche, die unter seinem Feldbett liegt und nimmt ein Tuch mit einer dickflüssigen Tinktur heraus, von der er etwas auf die Blase aufträgt... danach sieht er der Magierin fest in die Augen und meint:

"Zwei Dinge. Erstens: Versuch die Hand so wenig zu benutzen, wie es geht, dann wird nicht viel passieren. Es tut weh, es brennt wie die Hölle, das kann ich dir jetzt schon sagen, aber wenn du es aussitzt passiert dir nichts, ich möchte keine entzündete Hand behandeln müssen. Zweitens: Was hast du geträumt??"
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Re: Aufbruch zur Dunklen Mark

Beitrag von Skjala Cantera » Do 26. Mär 2009, 00:18

Skjala sagt eine Weile nichts. Sie blickt nur zurück in die blauen Augen des Waldläufers, plötzlich ganz ruhig. Dann legt sie ihm vorsichtig, mit der unverletzten Hand, zwei Finger an die Schläfe.

Und dann kann Makyeh es iun Skjala Augen sehen:

Den dunklen Raum mit den Glaskugeln.

Die blauen Wirbel.

Die Kugel, die zu Boden fällt, in tausende winzige Stücke zerpringt.

Das Feuer, das von überall zu kommen scheint.

Der alte Mann, der lichterloh brennt.

"Und du bist schuld. Denn du bist nicht da."


Dann ist es vorbei und Makyeh ist wieder in der Realität. Skjala schaut wieder ihre Hand an.
"Es tut nicht weh." meint sie.
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Re: Aufbruch zur Dunklen Mark

Beitrag von Makyeh » Do 26. Mär 2009, 00:21

Makyeh ist merkwürdig ruhig, dafür, dass ihm gerade ein magisches Erlebnis zuteil geworden ist.

Während der ganzen Erfahrung hat er erstaunt zugeschaut, was geschehen ist und dann meint er:

"Sag mal... die Brandblase... du hast sie aber wirklich erst seit gerade eben? Nicht, dass du mir so etwas verschweigst, ja?"
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Re: Aufbruch zur Dunklen Mark

Beitrag von Skjala Cantera » Do 26. Mär 2009, 00:26

"Was? Nein... Ich glaube nicht, dass ich sie vorher hatte. Nein..."

Skjala schnieft nicht mehr so sehr und wirkt nun nur noch sehr nachdenklich.

"Es tut mir leid. Ich hätte dich fragen sollen." meint sie dann. "Und ich hätte dich nicht damit belasten sollen."
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Re: Aufbruch zur Dunklen Mark

Beitrag von Makyeh » Do 26. Mär 2009, 00:30

Makyeh schaut seiner Wegbegleiterin tief in die Augen und sagt:

"Das will ich nie wieder hören! Du belastest mich nicht mit so etwas, dafür wurde ich ausgebildet und bin froh, wenn ich helfen kann! Und was den Traum angeht..."

Er seufzt kurz... und umarmt sie dann.

"Das wird schon wieder."

Als er sich wieder von ihr löst kann er es selbst kaum fassen... das erste Mal, dass er eine Frau umarmt hat.
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Re: Aufbruch zur Dunklen Mark

Beitrag von Falk » Do 26. Mär 2009, 10:21

Falk hatte unruhig geschlafen als er plötzlich durch den Schrei in einem der Nebenzelte aufwacht.
Bevor er noch ganz wach ist hat sich seine Hand schon um den Schwertgriff gelegt das wie jede Nacht an seiner Seite liegt.

Eigentlich sind sie noch nicht in Feindesland, aber vielleicht denoch eine Gefahr. Schnell zieht er sich seine Robe an und streift die Schuhe über. Als er vor das Zelt tritt überkommt ihn sofort ein Schauer. Die Nacht ist kalt und ein Umhang wäre ratsam, aber wenn wirklich Gefahr droht ist Kälte einem Schnitt in der Kehle allemal vorzuziehen.
Doch draußen ist alles ruhig - er sieht die Wachen am Rand des Lagers patroullieren - es scheint alles in Ordnung. Nach einem kurzen Warten und horchen hört er leise Geräusche aus einem der Nachbarzelte. Er geht langsam darauf zu.

"Ist alles in Ordnung? Ich hörte einen Schrei" lässt er seine Stimme vernehmen als er am Zelt angekommen ist. Das Schwert hat er immer noch in der Hand aber momentan konzentriert er sich gänzlich darauf seine Umgebung im Blick zu behalten.

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Re: Aufbruch zur Dunklen Mark

Beitrag von Nerestro » Do 26. Mär 2009, 12:22

„Verzeiht, es ist wahrlich gastlich von euch, mir diese Vorzügliche Abendgestaltung zukommen zu lassen. Ihr müsst wissen, die letzten Jahre lehrten mich nicht gerade die Kommunikation, es war eher so dass ich oft Tage nur in meinen Gedanken verbrachte.
Aber zuviel von mir, lasst mich eure Frage beantworten und euren Wunsch erfüllen, uns schnell kennenzulernen, bevor der Herr Toran uns scheiden mag.
Der Haup...der Seneschall war ein vorbildlicher Hauptmann. Auch wenn es für viele von uns damals nicht einfach war in die ‚Spitzohrenkompanie’ zu kommen, wie es damals in der Kaserne hieß, denn immerhin hörte man von allerlei Seltsamkeiten den fremdrassigen Hauptmann betreffend.
Ich erinnere mich beinahe als ob es gestern gewesen wäre, als ich auf meiner harten Pritsche lag und mein damals enger Freund, Chrysanth war sein Name, sich von oben herab beugte. Wir beide waren nicht Älter als 16 Lenze und mit seiner Stimme, die knabenhaft gerade höchste Töne erreichen wollte, sagte er zu mir:
‚Nerestro, hast dus gehört? Wir kommen alle Spitzorhenkompanie... Weißt du was das heißt? Sieh ihm nicht in die Augen Kumpel, sonst ist deine Seele sein... Oder tus, wenn du mutig sein willst, ich werde es auf keinen Fall versuchen!’“
Kurz lies Nerestro seinen Blick an einer dichten Rauchwolke hängen, die eben seinen Mund verlassen hatte und in den Nachthimmel aufstieg, während sie vom flackernden Fackelschein unregelmäßig sanft erhellt wurde.
„Leider konnte er es gar nicht mehr bestimmen, ob er mutig genug war oder nicht, den nur zwei Tage danach wurden wir gerufen um einen Fischeraufstand an der nordwestloriter Küste bei Seeburg zu beruhigen.
Er stand direkt neben mir, als ein kräftiger Fischer nach mir schlug. Gerade hatte ich ein anfliegendes Netz zerteilt, und meine Parade wäre viel zu spät gekommen, als Chrysanth mit seinem Schwert in den Hieb fuhr. Er grinste mich an und sagte noch: ‚Das wäre dein Kopf gewesen, alter...’ als der Fischerspieß in seinen Hals eindrang und nicht mehr als ein blutiges Gurgeln blieb.
An diesem Tag starb ein einziger Freischärler und zwei Fischer.“

Nerestros Blick kehrte zu Torgar zurück.

„Doch ich trat der Spitzohrenkompanie bei. Als wir am ersten Tag vor unseren neuen Schlafgebäuden antraten erschien ein Mann von großer Gestalt. Sein ebenmäßiges Gesicht wurde von spitzen Ohren flankiert und sein aufpolierter Panzer blitzte im Lichte des Herrn.
Seine Stimme war die Stimme eines Anführers und eines Barden zur gleichen Zeit, und niemand wagte es, seinen Anweisungen nicht folge zu leisten.
Und so war es auch.
Während sich unser Regiment zu einem der fähigsten und besten Regimenter mauserte, stieg ich aus ihnen hervor und Marhault erwählte mich selbst als seinen Stellvertreter im Felde, zum Leutnant.
Nun, ich weiß nicht wie alt du bist, Tempelritter Torgar, aber ich schätze dich nicht viel Älter als 20 Jahre. Ich erreiche bald nun mein vierzigstes Lebensjahr, was ich dir also erzählte lag bisher noch vor deiner Geburt.
Und nebenbei bemerkt, während ich zusehends älter werde, scheint unserem Seneschall die Zeit kaum verändert zu haben.
Es war in der Schlacht zu Heresfelden auf denen Ebenen von Eotas, und etwa zehn Jahre nach meinem Eintritt in die Kompanie, als wir im Felde an der Grenze zu Finsterlorit eine harte Niederlage einstecken mussten.
Das Heer, mit welchem wir angereist waren wurde auf die Hälfte reduziert und viele unserer Freunde ließen ihr Leben in jener Nacht. Und dort war es, wo man mir die Feldweihe erteilte, wie vielen von uns, sodass wir über die Felder schritten und unsere Brüder gemeinsam mit den Toranis bargen und weihten.
Während viele die Bürden des Priestertums zurücklegten, als wir in die Heimat zogen, so konnte ich dies nicht, denn meinen Schwur unserem Herrn gegenüber hatte ich im Angesicht meiner toten Freunde gegeben und mit seiner Kraft ihren Seelen Schutz gegeben.
Und nur dank eurem Seneschall, der ein gutmütiges Auge auf mich geworfen hatte, war es mir möglich einige Seminare zur Nachbildung zu besuchen.
Die größte Hürde war in meinem Alter von damals gut 25 Sommern noch das Lesen und Schreiben zu lernen. Es kostete um einiges mehr Kraft als viele meiner Mitnovizen, welche zwischen zehn und zwölf Jahren jünger waren als ich.
Nun, und von heute weg etwa vor dreizehn Jahren hat euer Seneschall uns damals als Hauptmann verlassen und wurde zum Inquisitor im Strahl des Feuers abberufen.
‚Nerestro’ sprach er damals zu mir ‚der Herr ruft nach mir! Es wird ein Elitetrupp gegründet mit dem Namen ‚Der Strahl des Feuers’ und man hat mich auserkoren, ihm als Inquisitor vorzustehen. Und weißt du wo das hinführt, alter Freund? Wenn ich mich dort gut mache, so wäre es möglich, das zur Zeit unbesetzte Amt des Seneschalls zu bekleiden. Und du Nerestro, folge mir als Leutnant in den Strahl und vielleicht wirst du eines Tages Bischof oder wenn du dich auf deine alten Tage besinnst sogar Marschall. Uns steht eine große Zukunft voraus. Was sagst du?’
Und ich antwortete:
‚Hauptmann, deine Worte schmeicheln mir, doch mein Leben und meinen Tod werde ich hier bei unseren Männern finden.’
Und wir sprachen nie wieder ein Wort darüber.
Ich hatte befürchtet, dass wir uns nie wieder sehen würden, doch eines Tages erhielt ich einen Brief. Inzwischen war ich Hauptmann des Regiments geworden und hatte alle Hände voll zu tun, meine Männer bei der Laune zu halten, in welcher sie auch unter ihrem alten Hauptmann waren.
Als ich das Schreiben öffnete fand ich eine Notiz von Marhault, wie ich nun weiß war er damals bereits Seneschall, doch das hatte er mir verschwiegen.
Er wollte mich in Solem treffen und dort mit mir gemeinsam ein kleines Turnier betrachten, welches wohl unter der Stadtjugend ausgefochten wurde.
Ich erbat mir diese Tage frei und da wir in einem Zustand des Friedens waren und es ohnehin einen Briefverkehr der Sofreskirche zu begleiten gab, wurde dies gewährt und ich machte mich auf den Weg.
Dort angekommen traf ich Marhault in einem kleinen Gasthaus mit Vorgarten, er saß alleine an seinem Tisch und hatte eine Flasche seines süßen Elbenweines aufgestellt, die Letzte, wie er oft beteuerte.Wir redeten über alles außer seinen Ausstieg aus dem Regiment. Er hatte viel zu berichten vom neuen Strahl und ich ihm viel zu erzählen von seinen alten Freunden.
Dann begann ein Turnier, Jugendliche bewiesen sich im Stockfechten in einem kleinen Ring.
‚Sieh genau hin’ sagte er zu mir ‚erkennst du den Knaben, der dort ficht?’
Als ich interessierter hinsah, erblickte ich einen kleinen Jungen, gerade im Mannwerden, den ich selbst einige Jahre zuvor nach Solem gebracht habe.
Eigentlich hatte ich ihn mit mir genommen, da ich Potential in ihm spürte und hatte ihn mit meiner Empfehlung zur Priesterschule geschickt. Und nun sah ich ihn sich mit anderen Knaben um einen Billigen Preis prügeln.
Als ich aufstand, um den Knaben zurecht zu weisen, hielt Marhault mich am Ärmel und drückte mich wieder auf die Bank.
‚Er ist von der Schule geflogen, weil seine Kraft zu schwach ist. Aber sieh hin, mit welcher Inbrunst er kämpft. Sieh wie leidenschaftlich er den Stock schwingt, als wäre es sein Schwert und als ficht er für den Herrn selbst.
Ich beobachte ihn schon länger, und seit ich weiß, dass du ihn gefunden hast, interessiert er mich noch mehr. Sag an, denkst du er wäre eine Bereicherung für den Orden? Denkst du, er könnte es zu etwas bringen?’
Als ich erneut hinüberblickte sah ich, dass der Knabe gewonnen hatte und gerade das Geld seines Gewinnes nutzte, um alle umstehenden auf einen Krug Bier einzuladen.
Ich drehte mich wieder zu Marhault und meinte: ‚Der Knabe hat Ambitionen und den richtigen Geist, seine Taten sprechen für sich und sein Glaube ist rein. Soviel kann ich dir sagen, Inquisitor.’
Heute weiß ich, wieso er damals auf diesen Titel nicht reagierte. Doch es blieben uns auch nur wenige Augenblicke, bevor er sich verabschiedete und den Tisch verlies.
Von dort weg habe ich meinen alten Hauptmann nie wieder gesehen, bis ich vor etwa zwei Monden seinen Brief erhielt und ich zu euch stieß.
Wir alle wissen, was vor etwa fünf Jahren geschehen ist, und eine schreckliche Zeit liegt hinter mir, in welcher ich versteckt und aus dem Untergrund agierte. Zu spät hörte ich von euch und eurem Trupp und zu lieb gewonnen hatte ich die meinen und jene rund um mich, als sie allein lassen zu wollen.
Und niemand hat es geschafft. Kein einziger...“

Nerestro endete nach diesem Vortrag mit einer langen Pause, in der er tiefe Züge aus Pfeife und Becher nahm und Torgar in nicht zu unterbrechen wagte.
Seine Gedanken schienen abzuschweifen, als er plötzlich herumfuhr und Torgar direkt in die Augen blickte und sprach:
„Soso, aus Trutzzahn stammen Met und Tabak also. Das liegt doch in Altansaar nicht wahr? Wie steht es um den Glauben in dieser...“ und das folgende Wort unterstreicht Nerestro mit einem raunenden Hauch der Bedeutung „...Exkave?“
Einmal dachte ich ich hätte Unrecht. Doch glücklicherweise hatte ich mich geirrt.

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Re: Aufbruch zur Dunklen Mark

Beitrag von Makyeh » Do 26. Mär 2009, 18:11

Makyeh hört eine bekannte Stimme.

Aus dem Eingang des Zeltes schnellt ein Arm aus der Dunkelheit und zieht Falk hinein... das Zelt ist gemütlich eingerichtet und wird jetzt von einer Kerze beleuchtet.

Der Söldner sieht ihn eindringlich an.

"Falk. Du bist Magier, richtig?"
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